Waldspielgruppe Springchrut Erlinsbach

Elternberichte


Familie Christen / 1. Juli 2019

Liebe Beatrice, liebe Silja, liebe Diana

Das Waldspielgruppen-Jahr neigt sich dem Ende zu. Viel zu schnell ist es vergangen. Und der Abschied tut mir ein bisschen weh. Ein bisschen fest weh sogar. Am Tag vor der ersten Waldspielgruppe im August 2018 hätte ich nie gedacht, dass Elias mehr als 2 mal mitmachen wird. War er doch eigentlich nicht interessiert an Wandern, Bäumen, Käfern oder sonst etwas, dass nicht mindestens 2 Räder hat😉. Als er das erste mal alleine mit euch am Seil davon lief, dachte ich wirklich, dass in 20 Minuten mein Telefon klingelt und ich Elias abholen muss. Aber nein, kein einziges mal im gesamten Jahr habt ihr mich angerufen. Ihr habt es geschafft, ihn von Anfang an zu begeistern und motivieren. So sehr zu begeistern, dass wir von September bis November die «Was ist Was – Komm mit in den Wald-CD» in der Endlosschlaufe hören mussten. Er hat alles zum Thema Wald aufgesaugt. Dutzende male haben wir die Geschichten und Fakten über den Wald gehört. Wehe wir wollten auf Radio umschalten😉!

 

Die Zeit im Wald hat Elias so gut getan. Das Zusammensein mit den Gspöndli, die Dräckrutschbahn, die Gschichtli, der Hochsitz, das Wurst brötle, das Waldsofa… das sind ja aber auch alles so coole Sachen. Je dreckiger er heim kam, desto mehr Spass hattet er – dann lief die Rutschbahn besonders gut😉. Elias hat im Waldspielgruppenjahr viel gelernt und hat sich an Sachen herangewagt, die wir ihm nicht auf die gleiche Weise hätten zeigen können. Durch euch hatte Elias die Möglichkeit, so viele Abendteuer in der Natur zu erleben. Ob Regen, Sonne, Hitze, Kälte, Wind… egal wie das Wetter war, Ihr und die Kinder wart immer genau gleich motiviert und habt in jedem Wetter das Positive gesehen.

 

Ich werde die Montage mit dem Begrüssungslied vermissen und erst recht die Momente, als ich Elias nach der Waldspielgruppe wieder in die Arme schliessen konnte. Für Elias fängt ab Sommer das Abendteuer «Chindsgi» a. Allzu sehr bedaure ich, dass er nicht mehr wöchentlich im Wald sein wird. Wir werden zwar regelmässig als Familie im Wald anzutreffen sein, aber ob es für Elias so toll sein wird – ohne seine geliebte Beatrice und Silja und die anderen Kinder?! Schade, ist das Jahr vorbei. Aber schön, durfte Elias überhaupt dabei sein. Wir sind dankbar für Euer Engagement, Eure Liebe, Eure Sorgfalt, Euren Respekt und Euer Verantwortungsbewusstsein den Kindern und auch uns Eltern gegenüber. Wir haben uns zu jeder Zeit gut informiert und wohl gefühlt. Das ist nicht selbstverständlich und wir schätzen dies enorm. Von ganzem Herzen: DANKE!

 

Wir werden das tolle Jahr in guter Erinnerung behalten und freuen uns schon, wenn unsere Tochter Philippa mit Wanderschühchen und Rucksäckli ausgestattet das erste mal mit Euch am Seil in ihr erstes Abenteuer im Wald hinein spaziert.

 

Auf bald und liebe Grüsse

Lilian und Res Christen

mit Elias und Philippa


Familie Baumann
Wir kennen die Waldspielgruppe mit Béatrice Affolter und ihrem Team seit 2007, als unsere älteste Tochter an den Waldbesuchen teilnahm. Durch die sehr positiven Eindrücke und Erlebnisse, welche sie mitnehmen durfte, war für uns klar, dass wir dies auch den jüngeren Kindern ermöglichen wollten. Den Kindern gefiel es jederzeit, auch wenn es zeitweise sibirisch kalt und sehr regenreich war.

Die Kinder lernten dabei mit der Umwelt, Tieren und dem Feuer umzugehen. Die Kinder wurden jederzeit sehr gut betreut und kamen mit neuem Wissen zum Wald, zu den Pflanzen und Tieren nach Hause. Bewegung und Koordination kam auch nie zu kurz. Auch wurden neue Freundschaften unter den Kindern wie auch Eltern geschlossen.
Wir würden einen Besuch der Waldspielgruppe jedem Elternteil empfehlen. Eine wirklich tolle Sache zum Erfahrungen sammeln und Spass zu haben!
(im April 2013, Familie Baumann, Erlinsbach)


Familie Felber
Eine Woche nach Annas letztem Waldspielgruppen-Besuch möchte ich euch - auch im Namen von Anna - noch einmal Danke sagen für ein tolles Waldspielgruppen-Jahr. Es ist super, dass die Kinder die Möglichkeit haben, regelmässig mit Gleichaltrigen im Wald zu spielen und so ganz nebenbei vieles über Pflanzen und Tiere lernen. Wir schätzen es sehr, dass Anna diese Erfahrung machen durfte. Anna selbst hat immer die Tage gezählt, bis sie wieder in die Waldspielgruppe gehen durfte. Und wir durften miterleben, wie sie an ihren Erlebnissen und Erfahrungen gewachsen ist. Auch für uns Eltern eine wunderbare Erfahrung!

Nicht nur Anna, sondern auch wir als Familie, haben viel gelernt. Wir wissen zum Beispiel jetzt, wie ein Waldtelefon funktioniert und dass es auch im Wald Piraten(wege) gibt. Zu unserem wöchentlichen Wald-Zvieri im Wald auf dem Buech begleitet uns nun seit letztem Herbst immer eine Lupe, damit wir auch ja keinen Käfer, keine Kaulquappe und keine Schnecke übersehen. :-)

Ein ganz besonderer Dank gilt Lupo! Ihm haben wir es zu verdanken, dass Anna ihre panische Angst vor Hunden verloren hat. Wir haben zuvor viel versucht, alles erfolglos. Erst Lupo hat es mit seinem treuen und liebenswerten Wesen geschafft, dass Anna Vertrauen gefasst und ihre Angst überwunden hat. Danke, Lupo! Wir sind alle sehr traurig, dass er nicht mehr bei seiner Familie sein und die neuen Waldspielgruppen-Kinder begleiten darf. Lupo war einzigartig und ist nicht zu ersetzen, aber vielleicht ist trotzdem eines Tages wieder ein Platz für einen vierbeinigen Begleiter in der Waldspielgruppe "frei". Das würde uns alle sehr, sehr freuen!

Wir wünschen euch ein erlebnisreiches, fröhliches neues Waldspielgruppen-Jahr! Und wir freuen uns auf ein Wiedersehen, wenn Simon dann gross genug ist für sein "Waldspielgruppen-Abenteuer".

Herzliche Grüsse
Vreni und Alois Felber mit Anna und Simon


Familie Wittwer
War das doch eine grosse Freude, als wir erfahren durften, dass die Waldspielgruppe auch für grössere Kinder angeboten wird. So besucht unsere Tochter Elina Anna schon das dritte Jahr die Waldspielgruppe. Es ist der schönste Samstag im Monat für Elina und sie darf jedes Mal reiche Erfahrungen in der Natur machen. Wir sind sehr dankbar für dieses Angebot und lernten Beatrice Affolter sehr schätzen, welche von Anfang an mit grösstem Engagement dabei ist. Wenn wir Elina Anna morgens um 10 Uhr zum Treffpunkt begleiten, strahlt uns Beatrice schon von weitem entgegen und sie empfängt jedes Kind mit so viel Freude und Herzlichkeit. In diesem Jahr arbeitet Beatrice im Wald mit ihrem Mann zusammen und die beiden sind die absolute Traumbesetzung als Waldspielgruppen - Leitungsteam.

Wir wünschen Beatrice und Dani weiterhin tiefe Erlebnisse mit den Kindern in der Natur und danken ihnen mit grösster Wertschätzung für ihre Arbeit!

Maddalena Wittwer und Familie !


Familie Falkner

Wie schnell doch auch die Zeit vergeht… gerade noch machte Selina die ersten Schritte und heute geht sie mit ihren drei Jahren zum ersten Mal in die Waldspielgruppe.

Nach einem ausführlichen Telefonat mit Beatrice, fühlte ich mich gut gewappnet für dieses grosse Ereignis.
Herzlich wurden wir beim Holzschopf von Beatrice, Rebecca und Lupo begrüsst. Die Freude war gross als sie der Runde verkündeten, dass beim Rückweg „geschlittelt“ werden darf! Nach dem Begrüssungslied ging es dann auch schon los. Der steile Piratenweg wurde erklommen, das Waldigeli begrüsst und gefüttert und auf dem Piratenschiff gab es eine Geschichte vom Schellenursli zu hören. Nachdem der Weg zum Waldsofa mit vielen Schneeballschlachten, Schneeengel-machen und Spurenlesen, zurückgelegt worden war, gab es die verdiente Zvieripause. Damit auch die Eichhörnchen genügend Futter haben, durfte jedes Kind anschliessend eine Baumnuss verstecken. Dann musste auch schon der Rückweg unter die Füsse, bzw. das „Fudi“ genommen werden. Auf Plastiksäcken durfte den Hang hinuntergerutscht werden… das war ein Erlebnis! Ohne Furcht und voller kindlicher Freude (inkl. spitzer und heller Freudenschreie) wurde der Hang in eine Schlittelpiste verwandelt… und weil es soooooo toll war, nochmals hoch und wieder runter. Nach dem Abschiedsritual wurden die wartenden Mamis und Papis freudig begrüsst.

Für mich als Mama war es unheimlich schön zu sehen, wie einfühlsam Selina von Beatrice und Rebecca in die Waldspielgruppe eingeführt wurde. So sagte meine Tochter dann auch ganz selbstverständlich zu mir: „Das nächstes Mal gehe ich alleine!“ Und dem war dann auch so… Ich muss gestehen, ich war skeptisch, ob Selina tatsächlich alleine mitgehen und bleiben würde, da Selina die Erfahrung z.B. einer Kita fehlt. Vorsichtshalber habe ich Rebecca meine Telefonnummer mitgegeben und ihr gesagt, dass sie jeder Zeit anrufen kann. Nervös tigerte ich zu Hause auf und ab und konnte meine „freie Zeit“ gar nicht geniessen. Angespannt wartete ich darauf, dass jeden Moment das Telefon klingeln könnte. Doch es klingelte nicht… Ungeduldig und aufgeregt wartete ich beim Holzschopf, bis meine Tochter von der Waldspielgruppe zurückkam und ich sie in die Arme schliessen konnte. Ich war in diesem Moment und bin auch heute noch unheimlich stolz auf Selina, dass sie diesen grossen Schritt alleine gewagt hat. Vielen Dank für dieses schöne und prägende Erlebnis!